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Sportmedizinkurs der Orthopädie Harthausen

Geld sparen und schneller fit werden

(verfasst am 09.01.2009)

Orthopädie Harthausen bietet integrierte Versorgung bei ambulanten Operationen

Bad Aibling-Harthausen, 07.Januar 2009 – Patienten der Orthopädie Harthausen können bei ambulanten Operationen Geld sparen und schneller fit werden als bisher. Möglich macht das ein Vertrag über die „Integrierte Versorgung“ in Zusammenarbeit mit dem Managementunternehmen „Medicalnetworks“, betroffen davon sind die Versicherten der Betriebskrankenkassen. Der Vorteil dieses Vertrages: alle Behandlungsschritte rund um ambulante Operationen am Knie- und Schultergelenk sowie an Händen und Füßen sind aufeinander abgestimmt – vom ersten Besuch beim Hausarzt bis zur Operation. Ein entscheidender Vorteil ist, dass MedicalNetworks nur absolute Spezialisten für die einzelnen Operationen unter Vertrag nehmen. So profitieren die Patienten von der Qualität der ärztlichen Behandlung. Es gibt keine langen Wartezeiten. „Normalerweise vergehen vom ersten Termin beim Hausarzt bis zur ambulanten Operation durch den Orthopäden einige Wochen. Das ist bei der Integrierten Versorgung anders“, erklärt der Leitende Arzt der Orthopädie Harthausen, Prof. Dr. Roland Wetzel. „Von der Diagnose bis zur Operation sind es nur wenige Tage.“

Die Hausärzte der Patienten können als Teil der Behandlungskette alle Voruntersuchungen erledigen, die Verantwortung für die gesamte Behandlung liegt bei den Ärzten der Orthopädie Harthausen. Sie arbeiten mit Hausärzten und den Physiotherapeuten eng zusammen, um eine schnelle und effektive Rehabilitation zu ermöglichen. Jeder Versicherte der Betriebskrankenkassen kann selbst entscheiden, ob er in den Vertrag mit aufgenommen wird. „Wer sich dafür entscheidet, spart Geld“, so Wetzel. „Denn die Zuzahlung für die Reha entfällt komplett. Der Patient spart also im Durchschnitt 240 Euro.“

Das Konzept lohnt sich auch für die Therapeuten. Sie sind motivierter, weil sie für die Behandlung mehr Geld bekommen, und weil ihr Erfolg kontrolliert wird. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Integrierten Versorgung: nach neuesten Studien werden Patienten, die daran teilnehmen, schneller wieder gesund. Wie eine Untersuchung an 1.700 Patienten in Hessen belegt, waren die nach dem Modell der integrierten Versorgung operierten Patienten bis zu 35 Tage schneller wieder gesund und damit arbeitsfähig. Bei Patienten zwischen 50 und 59 Jahren war der Zeitvorteil noch größer. „Wir können mit ähnlichen Zahlen aufwarten“, betont der Leitende Arzt der Orthopädie Harthausen, PD Dr. Vladimir Martinek. „Grund dafür ist der reibungslose Gesamtablauf der Behandlung. Schon vor dem ersten OP-Termin leiten wir die anschließende Rehabilitation in die Wege.“ Lohnend ist das Modell der Integrierten Versorgung auch für die Krankenkassen. Sie sparen dank der schnelleren Genesung der Patienten Geld ein. Nach Ansicht von Dr. Martinek ist die Integrierte Versorgung deshalb auch für andere Kassen interessant. „Dieses Modell ist der Beweis dafür, dass wir unser Gesundheitssystem noch verbessern können.“